Jahreswechsel 2023 /24: Oberammergau,  Mittenwald, Garmisch-Partenkirchen

Mittwoch, 20. Dezember 2023. Abfahrt: 10 Uhr. 1. Ziel ist Rottenbuch, weil es da eine sehr schöne Barockkirche geben soll.

Die Fahrt verläuft gut, teilweise regnet es aber auch die Sonne kommt mal raus. Leider gibt es wieder Probleme mit dem Scheibenwischer, der an den Seiten stark anschlägt. Wenn wir wieder daheim sind, müssen wir nochmal in die Werkstatt.

Wir kommen um 15 Uhr vor dem Campingplatz an und sind die einzigen auf dem Stellplatz vor dem Camping. Der ist momentan geschlossen. Wir bezahlen 20 Euro inkl. Strom und Duschen im Gebäude. Leider ist das Gasthaus geschlossen. So essen wir in dem kleinen Ort später Burger mit Pommes.

Wir gehen gleich zu der schönen Rokokokirche Mariä Geburt. Von außen sehr bescheiden. Wir sind gespannt!

Einzigartige Rokokoausstattung einheimischer Künstler. Wahnsinn für eine so kleine Gemeinde mit nicht mal 2000 Einwohner. Ehem. Augustinerchorherrenstift. Gründung 1073 

2021 wurde die Freywiß-Orgel der Kirche in Rottenbuch von der Firma Johannes Klais Orgelbau in den Zustand von 1783 zurückversetzt.

Die Kirche brannte öfters, wurde aber immer renoviert. Bis heute dient sie als Gotteshaus

Donnerstag, 21.12. Heute fahren wir nach Steingaden weiter, um dort die berühmte Wieskirche anzusehen. Seit 1983 ist sie UNESCO Weltkulturerbe und eine der berühmtesten Rokokokirchen der Welt. Entsprechend sind selbst jetzt im Winter chinesische Touristen unterwegs. Am 14. Juni 1738 sah die Bäuerin Maria Lory in den Augen einer Figur, die den leidenden Jesus an der Geißelsäule darstellt, Tränen. Diese Tränenwunder war der Ausgang für die Wallfahrt zum Gegeißelten Heiland auf der Wies im Ortsteil Wies bei Steingaden. Von 1745 bis 1754 wurde von Dominikus Zimmermann dafür ein einzigartiges Gotteshaus geschaffen. Rokoko in höchster Vollendung schmückt die Kirche. Übrigens: Auch hier sind es ca. 3000 Einwohner und es finden Gottesdienste und Konzerte statt.

 Ca. 1 Million Besucher aus aller Welt kommen unterm Jahr, darunter auch viele Wallfahrer.

Gesamtlänge innen: 54 m, Scheitelhöhe des Gewölbes im Gemeinderaum: 20,6 m

Es wird gerade weihnachtlich geschmückt

2009/2010 wurde die Orgel renoviert. Die neue Wies-Orgel wurde konzipiert und errichtet durch die Fa. Claudius Winterhalter aus Oberharmersbach.


Der überlieferte Denkmalbestand der barocken Hörterich-Orgel wurde systematisch und konsequent erhalten und durch das technisch neu entstandene Orgelwerk ergänzt. So sind von den 2892 Pfeifen in 42 Registern noch 475 aus dem ursprünglichen Bestand der Hörterich-Orgel von 1757 vorhanden.

unten: Der Hochaltar mit dem Gnadenbild des gegeißelten Heilands

Es ist noch Zeit um die 30 km zum Kloster Ettal zu fahren und dann zurück nach Oberammergau auf unseren gebuchten Campingplatz

Kloster Ettal ist eine Benediktinerabtei und wurde von Kaiser Ludwig dem Bayern am 28. April 1330 gegründet. Die verkehrsgünstige Lage und die Anziehungskraft auf Wallfahrer ließen Ettal zu einem der bedeutendsten Benediktinerklöster im Alpenraum werden.

Der Zentralbau mit 12-eckigem Grundriss beeindruckt vor allem durch die herausragende Stuckdekoration von Johann Baptist Zimmermann und Johann Georg Üblherr sowie durch das Deckenfresko, das den benediktinischen Himmel und seine Hauptheiligen unter der Dreifaltigkeit thematisiert. Der Raum ist relativ klein.

Heute leben wohl noch ca. 30 Mönche im Kloster. Es ist ein rießiger Komplex, in dem sich u. a. auch ein Hofladen befindet, in dem wir Bier und Schnaps mitnehmen.  In der Käserei kaufen wir etwas Käse.

Wir lassen uns in einem Cafe Leberkäs-Semmel und Kirschkuchen schmecken. Dann fahren wir zum Campingplatz nach Oberammergau. Ankunft: 15.30

 Wir können uns den Platz aussuchen und nehmen einen direkt neben der Rezeption, in der sich auch die schönen sanitären Anlagen befinden. Wir sind fast die einzigen und bleiben es auch bis zu unserer Abfahrt am 26. Nur vor uns steht noch einer und weiter hinten  noch ein paar.

 

 

Freitag - es regnet, es ist sehr windig bei 3 Grad. Trotzdem spazieren wir ins 10 min. entfernte schöne Städtchen

Ich koche noch Sahnegeschnetzeltes mit Reis und grünem Salat. Es ist schon dunkel und kalt bei 4 Grad und es regnet.

 

 

Es gibt wirklich viele Häuser mit der typischer "Lüftelmalerei". 

 

Manche Häuser haben einen Namen, wie das Rotkäppchenhaus unten 

Es gibt in Oberammergau noch viele sogenannte Herrgottsschnitzer. Sie schnitzen vor allem sakrale Figuren. Das ist nicht so ganz nach unserem Geschmack und so suchen wir nach etwas anderem für unser Womo als Andenken und finden einen wunderschönen Clown, handgefertigt in Oberammergau für 120 Euro. Der steht jetzt auf unserem Armaturenbrett und schaut nach vorn. Vielleicht warnt er uns ja bei Gefahr.

Wir sehen uns auch hier die Kirche St. Peter und Paul an, die von außen auch wieder sehr schlicht aussieht.

Die Innenausstattung wieder eine Pracht - ein bedeutendes Beispiel des süddeutschen Barock. Auch hier wieder wunderschöner Stuck und schöne Fresken. Sie wurde von 1735 bis 1749 erbaut. Die Orgel wurde 1931/1932 von Orgelbau Zeilhuber auf 36 Register erweitert. 1993 ergänzte Steinmeyer das Rückpositiv mit elektrischer Traktur. Die Orgel hat heute 44 Register auf drei Manualen und Pedal.

Nach Besichtigung der schönen Kirche schlendern wir wieder die 10 min. zum Campingplatz zurück, vorbei den den schönen Häusern. Bei Regen macht das nur bedingt Spass. Um 16:30 Uhr wird es langsam auch dunkel und wir machen es uns gemütlich im Womo.

Samstag, 23.12. 7 °C und sehr windig mit starken Böen. Trotzdem gehen wir in den Ort und kaufen ein. Ich finde auch zwei schöne warme Jacken. Voll bepackt mit Tüten und Rucksack erwischen wir gerade noch den Bus, um zum Camping zurückzufahren. Dann gibt´s leckere Kartoffelschnitten von bofrost und einen Salat. Dazu einen Moselwein vom Pies.

 

Sonntag, 24.12. es ist sonnig und leicht bewölkt um 12 Uhr hat es 11°C. Da machen wir doch mal eine kleine Wanderung entlang der Ammer zur Ettaler Mühle. Es sind nur gute 3 km aber der Weg ist nass, oft überschwemmt und wir brauchen 1 Std. Aber die Landschaft  ist sehr schön.

Wir haben mal wieder richtig Glück! Die Gaststätte hat heute bis 15 Uhr geöffnet und wir kommen um 13 Uhr an. Wir essen ein hervorragendes Wiener Schnitzel (Kalb) 24,50 + Salat für 6,50. Das ist der hohe Preis wert. Gut gestärkt geht es wieder gemütlich zurück auf der anderen Seite der Ammer und hier ist der Weg besser. Man könnte hier auch gut radfahren.

Na Thomas, da würdest du gerne deine Angel auswerfen - und garantiert eine Forelle angeln. Das Wasser ist glasklar.

Es ist ein sehr schöner Heiligabend. Immer wieder lacht die Sonne bei 11°C. Abends gibt es Käse und ein Gläschen Wein.

Montag, 25.12. Den ganzen Tag Sonne und sogar im Schatten hat es mittags 12,2°C. Allerdings immer wieder Windböen, da ist eine Kapuze nötig. Wir gehen wieder entlang der Ammer - dieses Mal in die andere Richtung, Richtung Ort. Wir kommen nochmal vorbei an sehenswürdigen Gebäuden und  weihnachtlich geschmückte Häuser. Auch am Passionsfestspielhaus kommen wir vorbei aber es ist geschlossen (ganz unten links)

Unser Weihnachtsessen haben wir nicht fotografiert aber es war sehr lecker. Kaninchenkeulen, Spätzle und Ackersalat. Zur Feier des Tages natürlich wieder ein "Pies"-Wein. Thomas will heute Nacht mit Gas heizen, weil es so kalt ist aber das ist einfach zu laut. Also wieder elektrisch, wir hängen ja am Strom.

 

Dienstag, 26.12. leicht bewölkt bei 10° - und das an Weihnachten!

Wir duschen ausgiebig, waschen Haare, machen "klar Womo". Wir bezahlen für die 5 Tage 200,00 Euro + 40,00 Euro für Strom, das ist im Winter normal wenn man elektrisch heizt. 

Dann geht die Reise weiter ins 35 km entfernte Mittenwald zum Wohnmobilstellplatz am Bahnhof.

Der ist mehr ein Parkplatz, kostet aber auch nur 15 Euro inkl. Strom. Wir kommen um 12 Uhr an und frühstücken erst mal

 

Thomas geht mal zu der nahe gelegenen Eishalle, die aber leider geschlossen ist. Er wandert ein kleines Stück in Richtung Mittelwalder Hütte. Später gehen wir in den Ort - es sind nur 5 min. zum Zentrum. Auch hier gibt es viele bemalte Häuser, vor allem gibt es viele Gasthäuser. Man merkt: Ein Touristenort. Wir kommen an einer Gaststätte mit Imbiss vorbei, wo wir uns eine Schweinehaxe und zwei Scheiben Schweinebraten mit Blaukraut mitnehmen. So haben wir ein leckeres und günstiges Weihnachtsessen für 23 Euro, ohne kochen zu müssen. 

Typisch bayrisch: Man bekommt die Speckkruste dazu. Na ja - muss nicht.

So besonders schmeckt das Ettaler Bier nicht. Aber es passt zum Essen. Mal ein anderes Weihnachtsessen als sonst.

Mittwoch, 27.12. sonnig und 8°C - Da machen wir doch wieder eine schöne Wanderung, zum Lautersee, vorbei am Lainbach-Wasserfall

Zunächst durch den Ort und wieder an bemalten Häusern vorbei

Es geht ziemlich steil hinauf. Man hat immer wieder eine schöne Aussicht . Der Wasserfall stürzt in mehreren Fällen hinab. Gut, dass man staunen kann und somit immer wieder mal ausruhen kann, gell Gela.

Gleich haben wir es geschafft

Die Kapelle "Maria Königin" wurde 1993/94 vom Gebirgstrachtenverein Mittenwald erbaut. Sie wurde am 28. Mai 1995 feierlich eingeweiht.

Es war eine schöne Wanderung. In Mittenwald sehen wir uns noch die Kirche an, die auch weihnachtlich geschmückt ist.

 

Die Kirche ist das Wahrzeichen Mittenwalds und wurde 1746 fertiggestellt, mit den Kirchenpatronen Petrus und Paulus bemalte Kirchturm.
Derzeit zählt die Pfarrgemeinde ca. 4.400 Mitglieder.

Krippen gehören zu Weihnachten und diese ist wirklich schön. Wir werfen eine kleine Spende rein und das Licht geht an.

Donnerstag, 28.12. mal sonnig, mal bewölkt bei ca. 12°C. Thomas will heute eine Wanderung zur Mittenwalder Hütte machen und von dort aus zur Bergstation hochwandern und von dort die Gondel nehmen.

 

Mir ist das zuviel. Ich mache einen Putz- und Lesetag.

Tja, manchmal läuft´s nicht so wie man sich das vorstellt. So viel Schnee, kein Weg auf dem er zur Bergstation kommt. Also wieder denselben Weg zurück. 

Ziemlich kaputt kommt er um 17 Uhr an - es wird schon dunkel - aber er ist glücklich. Die Wanderung hat ihm gut gefallen.

Ich mach Kässpätzle und Ackersalat. Genau das Richtige für einen Wanderer.

Freitag, 29.12. bewölkt, um die 7°C. Wir kaufen noch bei Rewe ein - Vorräte auffüllen, man weiß ja nie was kommt. Wir setzten uns noch an ein Cafe und ich genieße eine Torte und Thomas Waffeln.

Es gibt ein Cafe und ein Restaurant nach dem anderen. Dank des schönen Wetters können wir draußen sitzen.

 

Um 14 Uhr heißt es: Auf nach Garmisch zum Skispringen. Da wir nicht wußten, wie das Wetter wird, haben wir uns einen Mietwagen reserviert, den wir zuerst abholen, um dann gemeinsam zum Campingplatz zu fahren, der sehr außerhalb von Garmisch liegt.

 

Unsere Parzelle ist groß genug und wir können das Auto nebenan stellen. Zur Parzelle gehört eine eigene Ver- und Entsorgung und eine Stromsäule. Der Campingplatz ist fast voll.

Eigentlich haben wir einen Kleinwagen bestellt. Uns wurde ein teurerer Audi Q2 reserviert. Es wäre nichts anderes da.

Jeder hat so seine Vorstellungen von Camping! Aber zelten, jetzt um diese Zeit?

 

Wir haben eine wunderschöne Aussicht auf die Zugspitze.

Samstag, 30.12. sonnig und trocken bei 9°C. Da hätten wir auch mit unserem Roller zur Skischanze fahren können, aber das weiß man eben im voraus nicht. Um 13 Uhr fahren wir also mit unserem Mietwagen zum Parkplatz des Eisstations, um von dort aus zur Skischanze zur laufen. Dauert ca. 30 min. und führt schön entlang der Loissach. Mit unserem Roller wären wir direkt vor den Eingang gefahren.

Bevor die Damen springen, essen wir noch eine Leberkässemmel (was sonst in Bayern!) und trinken einen Glühwein. Dann nehmen wir unsere Plätze ein

Voll wird es nicht. So haben wir einen Platz in der 1. Reihe bekommen. Die Skispringerinnen hätten mehr Zuschauer verdient!

Zweischanzentournee für die Skispringerinnen - Eine Premiere

Den Auftakt der Two Nights Tour der Skispringerinnen in Garmisch-Partenkirchen hat die Slowenin Nika Prevc gewonnen. Agnes Reich wurde als Vierte beste Deutsche. Die Two Nights Tour, geht morgen an Neujahr in Oberstdorf weiter. Es  ist eine Art halbe Vierschanzen-tournee. Die Springerinnen hoffen, dass bald auch die noch fehlenden Tournee-Stationen in Innsbruck und Bischofshofen hinzukommen wie bei den Männern.

Wir schwenken bei allen Springerinnen unsere Fahne!

Sonntag, 31.12. Das Qualifikationsspringen der Männer  lassen wir ausfallen und sehen es uns im Fernsehen an. Wir wollen einen Erholungstag einlegen. Wir brauchen eine mobile SAT Schüssel, weil ein Baum den Empfang stört. Thomas hat eine gekauft aber es fehlt noch ein SAT-Finder, damit das schneller klappt.

Auf ein leckeres Silvesteressen haben wir uns gut vorbereitet und alles von daheim mitgebracht.

Das Station ist brechend voll bis auf den letzten Platz! Und wir mittendrin.

 

Ich brauche eine Tavor bei dem Gewimmel

                           Und was man so alles sieht!

Unser Andy wird 3. Das freut uns und natürlich den Trainer Stefan Horngacher (2. links.)

Fazit: Zuhause vor dem Fernseher sieht man alles viel besser aber es war mal ein Erlebnis!

Zum Schluß wird nochmal gejubelt. Warum beim Skispringen nicht die Nationalhymne gespielt wird, verstehen wir nicht. 

Dienstag, 2. Januar 2024. Noch Grauwasser und WC entsorgen sowie Frischwasser tanken (unten links) und das Mietauto abgeben. Von Garmisch haben wir nichts außer viel Verkehr gesehen. Es ist wahnsinnig viel los. Garmisch nie in einer Hochsaison! 

Wir haben über 1 std. aus Garmisch heraus gebraucht. Unterwegs kaufen wir noch bei Edeka ein.  Dann fahren wir nach Schongau, wo Thomas schlittschuhlaufen will. Der offizielle Übernachtungsparkplatz ist 3 Gehminuten entfernt. Um 16 Uhr kommen wir dort an und es wird schon leicht dunkel. Thomas will heute nicht mehr auf´s Eis.

Mittwoch, den 3. Thomas geht zum eislaufen von 13.45 bis 15 Uhr ist das möglich. Es kostet 3,50 Euro. Ich mache Großputz in der Zeit. Zum Abendessen tauen wir Rinderrouladen auf - wir haben mal wieder viel zu viel mitgenommen. 

Am Donnerstag sehen wir uns Schongau mal an. Ein nettes Städtchen. Wir kommen an einem Taubenhaus vorbei. Sowas soll es in Wertheim auch bald geben. 

Vorbei an der alten Stadtmauer und lustigen Bären...

 

In Bayern muss man sich die Kirchen ansehen. Die Kirche Mariä Himmelfahrt ist auch wieder innen sehr schön. In den Urkunden des Klosters Rottenbuch wird sie 1253 erstmals erwähnt. Sie ähnelt auch der dortigen Kirche.

 

Die Stuckierung im Chor wurde 1748 durch den Erbauer der WieskircheDominikus Zimmermann, vorgenommen. Deshalb auch hier die Ähnlichkeit der Wieskirche

... und an einer der besten Metzgerei Deutschland, wie es im Internet heißt. Das müssen wir prüfen und kaufen ein.

Dann sehen wir auch noch ein ganz kleines Gemüsegeschäft, da müssen wir auch was kaufen. Sehr gut!

unten: Hier handelt es sich um Zunftstangen. 1995 fanden die insgesamt zehn Zunftstangen nach einer Restaurierung wieder ihren Platz in der Stadtpfarrkirche. 

Folgende Handwerkszünfte sind vertreten: Schmiede, Bierbrauer, Wagner, Schuhmacher und Schreiner, Glaser und Weber, Schäffler, Zimmerer, Bäcker (unten links), sowie die Schneider.

In Bayern ist wirklich jede Kirche sehenswert und auch wenn sie meistens nicht beheizt sind, kann man sich trotzdem etwas aufwärmen und die Stille genießen.

Sandtner-Orgel (43 Register auf drei Manualen und Pedal), die am Pfingstsonntag des Jahres 2012 eingeweiht wurde.

 

Auf dem Heimweg kommen wir an diesem lustigen Auto vorbei. Vorne 2 normale Räder, hinten 2 eng aneinander liegende.

Am Seitenaltar befindet sich seit 1988 die Jahreskrippe. Das ganze Jahr über werden biblische Szenen dargestellt, die alle vier bis sechs Wochen wechseln. Einige der ca. 150 Figuren lassen sich anhand einer vorgefundenen Kirchenrechnung aus dem Jahr 1660 auf diese Zeit datieren.

Also ein Dreirad. Die nahende Besitzerin erklärt uns, dass man dieses Dreirad schon mit 16 fahren darf. Interessant!

Vollbepackt kommen wir am Womo an und Thomas geht nochmal schlittschuhlaufen. Er ist begeistert.

Thomas kocht Leberknödelsuppe von der Metzgerei Bonneberg und Currywurst mit Salat. Beides sehr gute Qualität. So einen Metzger hätten wir auch gerne.

 

Morgen wollen wir ins Legoland nach Günzburg. Thomas hat schon Tickets im Internet gekauft, im Falle es gibt eine Warteschlange. ES sind ja Ferien. Kirchen haben wir nun genug gesehen, jetzt kommt zum Schluß noch was anderes, modernes.

 

Freitag, 5.1. Wir kommen um 12 Uhr auf dem P8 an. Die Einfahrt ist unverschämt eng und dann hängen auch noch Äste von den Bäumen runter. Aber wenigsten sind die Tickets nicht so teuer. Weil nicht alle Attraktionen geöffnet sind, kosten sie 27 Euro plus 6 Euro parken. Sonst hätten sie 39 Euro gekostet.

Es hat sich seit über 30  Jahren gar nicht so viel verändert. Auf dieser Bahn sind schon

Jona, Ann-Kathrin und Nino vor fast 30 Jahren gefahren, als wir mit ihnen dort waren. Eine schöne Erinnerung! Schade - das Bild ist verwackelt mit der damaligen Kamera.

Wir bekommen Hunger und probieren mal eine Apfel-Zimt-Pizza - Nicht schlecht zum Kaffee aber nächstes mal wieder herzhaft

Im Restaurant gibt es eine kleine Ecke mit Legosteinen und wir schauen den Kindern zu. Wir müssen mal wieder mit Braun´s Kinder hingehen - dieses Mal bereits mit der 3. Generation.

Das ist nur was für Thomas. Mir wird es schon vom zuschaun schlecht.

 

Und das nächste Fahrgeschäft kommt auch gleich dran

Es ist schon unglaublich, wieviele Details man sieht und wieviel Arbeit dahintersteckt

Wir fahren doch noch mit dem Turm hoch und haben eine schöne Aussicht.

Wir gehen nochmal ins Warme und trinken einen Tee.

Es war ein schöne Abschluß unserer Jahreswechselreise. Um 18 Uhr verlassen wir den Park. Um 20.30 kommen wir zuhause an. 

Fazit: Ein schöner, abwechslungsreicher Urlaub mit gutem Wetter und das in den Bergen. In Norddeutschleund gab es Dauerregen und Überschwemmungen.

Wir gut, dass wir letztes Jahr in Holland waren und nicht dieses Jahr, da hatten wir besseres Wetter.