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Gela's Womo Blog
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HIer unsere geplante Route

Mittwoch, 3. Juni 2026 - leider keine gute Wettervorhersage für die Schweiz. Was tun? Wir starten um 11 Uhr und unsere erster Halt ist der Rasthof Seligweiler bei Ulm-Thalfingen - unsere alte Heimat. Dort waren wir 5 Jahre Stammkunden und so ist eine Einkehr schon obligatorisch, wenn wir in den Süden fahren. Für einen Nachmittagskaffee nehmen wir dort Erdbeerkuchen mit.

Um 16.30 Uhr kommen wir auf dem schönen Stellplatz am Stadtweiher in Leutkirch bei Regen an. Die Fahrt war gut, ohne Stau und Sonne. Jetzt gibt es erstmal Kaffeepause, die wir gerne an dem schönen Grillplatz oder bei der Sonnenliege eingenommen hätten.

Donnerstag, 4.6. morgens um 6 Uhr sonnig bei 11°C, mittags 19°C leicht bewölkt

Um 10.30 Uhr wandern wir um den Stadtweiher herum und setzen uns immer mal auf eine Bank um den 1. Urlaubstag zu genießen. Es gibt einige Sportgeräte, die wir natürlich ausprobieren. Das Freibad liegt direkt gegenüber dem SP. Bei 21°C Wassertemperatur geht Thomas nicht schwimmen.

Na, in dieser schönen italienischen Eisdiele müssen wir doch ein Eis essen

Wir machen noch einen Spaziergang durch die Gassen. Leutkirch hat 24000 Einwohner und gehört zum Landkreis Ravensburg und gehört zu Baden Württemberg. Erste urkundliche Erwähnung finden sich schon im Jahr um 700, somit ist es eine alte Stadt und es gibt viele schöne alte Häuser. Im 2. Weltkrieg wurde auch nicht sehr viel zerstört.

Freitag, 5.6.   teils bewölkt, teils sonnig bei ca. 20°C. Nach dem Frühstück gehen wir nochmal in die Stadt, denn ich brauche Nasenspray und wir brauchen Brot. Wir kaufen uns T-Shirt´s und Thomas eine Wanderhose - ich finde leider keine passende. Um 14 Uhr starten wir nach Bad Ragaz und erreichen den einfachen Stellplatz an der Prizolbahn um 15.40 Uhr. Man kann Frischwasser tanken und die WC Kassette entleeren. Dafür kostet die Übernachtung 28 CHF - das sind Schweizer Preise. Auch die Schweizer selbst sind von den hohen Preisen nicht begeistert. Aber das wussten wir, die Schweiz ist kein günstiges Reiseland. Wir sehen die Prizolbahn aber ob wir morgen aus den Berg zum wandern fahren können, müssen wir abwarten, denn es soll kalt sein und regnen. Und bei einem Preis von über 100 Euro, müssen wir das gut überlegen, denn nur hoch und runterfahren muss nicht sein.

Zuerst ruhen wir uns bei Kaffee und Kuchen erst mal aus, auch wenn die Fahrt gut verlief. Wir genießen die Ruhe und die Aussicht. Ein kleines Wohnmobil steht auch noch da und am Abend kommen noch 3 Wohnmobile dazu.

Zum Abendessen gibt es Käsefondue aus den Elsass, Salat aus unserem Garten, Brot aus Leutkirch und sehr guten Wein aus Israel - Geburtstagsgeschenk von "Brauns´s". Nochmals vielen Dank dafür. Der elektrische Korkenziehen - ein Geschenk von Evelin und Michael, herzlichen Dank dafür  - kommt auch zum Einsatz. Da öffnet man gerne eine Flasche.

Samstag, 6.6. vormittags teils bewölkt und NIeselregen, nachmittags sonnig bei 19°C

Wir beschließen, durch die Taminaschlucht zu wandern und uns die Thermalquelle anzusehen. Wir radeln 3 km nach Bad Ragaz zum Eingang der Schlucht an der Taminabrücke. Ab hier darf nur noch der Schweizer Postbus und Kutschen fahren, denn die Straße ist sehr schmal. Der Weg veläuft 4 km und mit 150 Hm direkt am Fluß Tamina immer leicht bergan entlang bis man zum Alten Bad Pfänders kommt, wo ein Steg zur Thermalquelle führt.

Da fehlt uns nur noch die Wurst! Auf dem Rückweg sehen wir eine Familie, die da Würstchen grillt. Leider nieselt es jetzt die ganze Zeit. 

Das Tamintatal im Jahre 1240: Jäger des Klosters Pfäfers entdecken in der engen, dunklen Schlucht eine Heilquelle. Erst im 17.Jahrhundert wird das Wasser mit Holzleitungen an den heutigen Ort geführt. Zwei grosse Gasthäuser mit Kapelle werden gebaut, eine Trinklaube, eine Metzgerei und eine Sägerei. Zwei- bis dreihundert Menschen verweilen hier bisweilen, baden, essen und trinken, promenieren, vergnügen sich. Die Gäste stammen aus allen Teilen der Schweiz, aus Deutschland und fernen Städten Europas. 1839 wurde die Schlucht mit einer Strasse erschlossen. Ab 1840 führte man das Thermalwasser nach Ragaz, wo der Weltkurort Bad Ragaz entstand. Zwischen 1983 und 1995 wurde das Badgebäude umfassend restauriert. 

In der Alten Küche wurde für zwei- bis dreihundert Gäste gekocht. Heute ein stimmungsvoller Raum für Apéros und ungezwungene Empfänge. 

Die Kapelle des Alten Bad Pfäfers wurde 1719 der Heiligen Magdalena geweiht. Im 19. Jahrhundert wurde die ehemals barocke Ausstattung der Kapelle im neugotischen Stil erneuert und 1985 vollumfänglich restauriert. Sie diente einerseits den Gästen des Heilbades, die sich für die erhoffte körperliche Heilung zusätzliche göttliche Hilfe erbaten.

Die anderen Räume sehen wir uns später an. Jetzt gehen wir erst mal auf dem schmalen Pfad durch die enge Schlucht zur Quelle.

Die Taminaschlucht ist durch die Kraft der Tamina entstanden. Das Wasser des kleinen Flusses hat sich im Laufe der letzten 15 000 Jahre tief in den Boden gegraben. Die enge Felsspalte ist rund 750 m lang und 70 m tief. Nach heutigen geologischen Erkenntnissen ist die Schlucht ca. 4,6 Millionen Jahre.

Ein 1987 gebauter Stollen weist schließlich den sicheren Weg durch das Felsinnere am kleinen Thermalwasserbrunnen (36.5°C) vorbei bis zur Quellwasser-Grotte. Die Pfäferser Heilquelle fliesst Sommer und Winter fast ununterbrochen und liefert etwa 7000 Liter Wasser pro Minute.  Europas wasserreichste Thermalquelle: Mit 36.5 Grad Celsius entströmt das Heilwasser seiner Quelle, vermutlich aus einer Tiefe von etwa 1800 Metern. Untersuchungen ergaben, dass das Wasser im Gebiet um den Tödi, des höchsten Berges der Glarner Alpen, versickert und erst 10 Jahre später wieder an der Heilquelle zutage tritt. Viele Wissenschaftler haben die Heilkraft des Wassers erforscht, zu den berühmtesten gehört der Arzt und Alchemist Paracelsus. Anfangs wurden die ersten Kurgäste noch an Seilen in die Schlucht hinuntergelassen. Sie verweilten bis zu zehn Tage im warmen Wasser und verließen es so wenig wie möglich. MAn dachte, alle Giftstoffe würden aus dem Körper herausgespült. Berühmte Dichter und Schriftsteller wie Rainer Maria Rilke, Thomas Mann, Victor Hugo, Johanna Spyri (Heidi-Autorin), Hans Christian Andersen und James Fenimore Cooper besuchten schon das Bad, sowie Johanna Spyri, die Autorin von "Heidi".

Es schmeckt nicht schlecht. Wieder zurück auf dem schlecht beleuchteten Steg sind wir froh, dass es wieder angenehm kühl wird. Da drin ist es wie in der finnischen Sauna. Baden kann man übrigens nicht. Erst mal verschnaufen auf der Bank und dann holen wir uns Kaffee (10 CHF) zu unserer mitgebrachten Brotzeit. 

Wir sehen uns das alte Hotel noch an. Die Bäder könnte man heute noch benutzen und die Unterkünfte waren damals sicher auch nur reichen Menschen vorbehalten.

Inzwischen ist die Sonne herausgekommen und der Rückweg ist sehr schön.  So genießen wir die Wanderung, zumal es jetzt nur noch bergab geht.

Die Taminabrücke ist eine 2017 in Betrieb genommene Strassenbrücke über die Taminaschlucht im Kanton St. Gallen. Mit einer Spannweite von 260 Metern ist sie die größte Bogenbrücke der Schweiz. Die größte Bogenbrücke der Welt ist die Tian’e-Longtan-Brücke in China mit 600 m Spannweite.

Geschafft! Man hätte auch den Bus nehmen können. Aber schön war´s! Wir radeln noch durch Bad Ragaz - durch den Kurpark vorbei am Grand Hotel und Casino. Dann geht´s zurück zum Womo. Um 17.30 sind wir zurück. Es war ein schöner Tag.

Sonntag, 7.6. Um 7 Uhr scheint schon die Sonne bei 15°C. mittags sind es 23°C

Eigentlich hatten wir eine Bergwanderung auf dem Prizol geplant, aber das Wetter sah morgens nicht so gut aus. Die Berge waren nebelverhangen. Da die Bergbahn auch 100 Euro für uns gekostet hätte, haben wir uns entschlossen, das Heididorf zu besuchen. Wir radeln 7 km dorthin. Am Anfang gemütlich flach aber die letzten 2 km geht es steil hinauf und die letzten 150m schieben wir die Räder. Der Eintritt kostet 15 Euro/Person. Es gibt 4 Häuser, in den das Leben von Heidi und dem Almöhi gezeigt wird. Wer kennt die Geschichte von Johanna Spyri nicht. Der Roman wurde erstmals 1880 veröffentlicht und in über 50 Sprachen übersetzt. 

12. Juni 1827  Geburt als Johanna Louise Heusser in Hirzel (Kanton Zürich) als viertes von sechs Kindern. Ihr Vater war Dorfarzt, ihre Mutter eine bekannte Dichterin. 1879/1880: Ihr größter Erfolg entsteht: In nur wenigen Wochen schreibt sie den zweiteiligen Weltbestseller Heidi (Teil 1: Heidis Lehr- und Wanderjahre, Teil 2: Heidi kann brauchen, was es gelernt hat. Im Mai 2023 wurden die beiden Zürcher Heidi- und Johanna Spyri-Archive in das UNESCO Weltregister «Memory of the World» aufgenommen.

 

  • Das Original-Heidihaus: Das historische, rund 300 Jahre alte Bauernhaus ist der eigentliche Ursprung der Geschichte. Es ist bis heute weitgehend im Originalzustand erhalten und zeigt, wie Heidi und der Alpöhi damals gelebt haben. 
  • Heidis Alphütte: Diese Hütte, in der Heidi den Sommer bei ihrem Großvater verbrachte, ist ein Nachbau. Das echte Original (die Maiensäss) liegt weiter oben am Berg, ist jedoch bis heute in privater landwirtschaftlicher Nutzung und für Besucher nicht zugänglich. 
  • Die Dorfschule und das Rathaus: Die historischen Gebäude, darunter die Dorfschule aus dem Jahr 1880, wurden liebevoll restauriert und eingerichtet, um das Leben der damaligen Zeit authentisch darzustellen. 

Thomas spielt natürlich den Lehrer aber so einfach hatte es dieser damals auch nicht. Und man glaubt es kaum aber auf so einer Schulbank saß ich in der 1. Klasse. Nur hatten wir schon Schulhefte für die ersten Buchstaben. Eine Tafel gab es nur vorne beim Lehrer.

So ein WC kenne ich auch noch aus meinen Kindertagen! Aber nur ein Sitz! Unglaublich!

Es War sehr interessant. Eine ehrenamtliche Führerin erzählt uns noch viel über die Geschichte von der Gegend um Maienfeld. Ab dem 14. Jahrhundert wanderten Walser in der Umgebung der Stadt ein und gründeten mehrere Siedlungen. Sie kamen bedingt durch die Armut im Wallis und Tessin hierher. Man duldete sie, weil man auf die Arbeitskräfte angewiesen war. Die Menschen hier - wie in der gesamten Schweiz im ländlichen Raum waren bis ins 19 Jh. bettelarm. Erst durch den Tourismus zog Wohlstand ein.  Wir radeln gemütlich bergab durch Maienfeld und die Weinberge.

Es war ein herrlicher Tag! Um 15.30 Uhr sind wir wieder am Womo und genießen diesen herrlichen Sonnenschein und diese Ruhe vor unserem Womo. Wir sind ganz allein hier. Morgen fahren wir weiter.

Montag, 8.6.    23°C, sonnig

Um 11 Uhr Abfahrt nach Davos. Wir haben uns bei der Tourisentinfo per Mail einen Parkplatz für große Wohnmobile vorschlagen lassen. Leider können wir diesen nicht anfahren, weil es wegen Bauarbeiten einen Umweg gibt und so verfahren wir uns gründlich und merken das viel zu spät um umzukehren. Die Landschaft und der kleine Pass gefällt uns auch gut und so beschließen wir nicht zurückzufahren, um wie geplant der Fluelipass über Zernez zu fahren - auf der Grand Tour. Diese Strecke kennt wohl kein Tourist - also kein Verkehr. Toll. So fahren wir Richtung Landwasser/Albula über den Julierpass, vorbei an Surses und dem Stausee Lai de Marmorera  (See, Bild ganz rechts), ...

Vom Julierpass, Richtung Süd nach Nord-Ost waren wir etwas enttäuscht, weil man nirgends anhalten kann, um die schöne Landschaft zu genießen. Der Blick auf den Silvapanasee (Bild unten rechts) ist sehr schön. 

.... vorbei an Sankt Moritz und dem St. Moritzersee, 12 km weiter nach Pontresina, zum schönen Campingplatz Morteratsch. Um 16 Uhr kommen wir an und finden einen schönen Platz.

Wir haben den ganzen Tag nichts gegessen, da gibt es ganz schnell ein paar Käsebrote und einen sehr guten Schweizer Wein. Wie immer, wenn wir ein Selfi machen, lachen wir uns halb tot, weil wir es nicht gut hinbekommen. Später bruzzelt Thomas Putensteaks und ich mach eine Spargel-Nudel-Pasta. Danach sind wir platt und fallen sehr müde ins Bett.

Dienstag, 9.9.    schon in der Nacht regnet es fast ununterbrochen und es ist kalt. Auch den ganzen Tag nieselt es zunächst bei 10°C. Um 14 Uhr wagen wir es, eine kurze Wanderung zu machen aber schon nach einer halben Stunde fängt es an zu schütten. Wir sehen noch den Bahnhof der rhätischen Bahn. Viele Wanderer wollen hier einsteigen. Die Alpkäserei macht erst morgen auf und so treten wir schnell den Rückweg an. Nach einer guten Std. sind wir wieder am Womo - total nass, trotz Regenkleidung! Nur meine Wanderstiefel sind innen trocken. 

Jetzt fehlt nur Sonnenschein und eine Wurst und der Tag wäre perfekt. Es ist eine herrliche Landschaft.

Jetzt fängt es auch noch an zu schneien! Dabei hätte das so schön sein können (4 Bilder aus dem Internet)

Mittwoch, 10. Juni  Das war ein Tag! Wir haben eigentlich keinen Winterurlaub geplant - deshalb nichts wie weg in den Süden. Wir ändern unsere Route und fahren nach Bellinzona. Durch diese Stadt sind wir schon so oft gefahren, haben sie aber nie angesehen, weil wir immer an den Lago Maggiore sind. Aber ich möchte noch in die Apotheke und mir andere Ohrentropfen holen. Mein Ohr ist immer noch zu. Der Pfropf löst sich nicht.

Wieder durch Sankt Moitz - das hätten wir uns sehr gerne angesehen und um den schönen Moritzersee gewandert. Aber man sieht fast nichts -Nebel.

Es geht über den über den 1815 m hohen Malojapass, nochmal vorbei an dem schönen Silvaplanasee, den wir auch umwandern wollten in RIchtung italienische Grenze in Castasegna, das zur Lombardei gehört. 

Wir passieren die Grenze ohne Kontrolle und es wird italiensich. Die Dörfer sehen anders aus. Bei schönem Wetter wäre ein Stopp schön gewesen.

In Chiavenna biegen wir ab zum Splügenpass. Und jetzt wird es spannend!

Unser Wohnmobil wiegt ca. 7 Tonnen, also kein Problem. Es ist aber 2,39m breit! Da wird mir ja schon bange. Aber es steht da, dass Busse bis 2,55m und 10m Länge fahren dürfen, also sagt Thomas: "Wir sind nur 8,60m lag, das passt". Er ist den als sehr schwer befahrbaren Vršičpass mit 51 engen Serpentinen. Der ADAC empfiehlt beide Pässe nicht für große Wohnmobile. Da bei diesem Schietwetter kaum Verkehr ist, fahren wir weiter, denn wir hätten einen sehr großen Umweg fahren müssen. Also los geht die wilde Fahrt.

Der Splügenpass (italienisch Passo dello Spluga, rätoromanisch Pass dal Spleia) liegt auf einer Höhe von 2114 m ü. M.,[1] verbindet Splügen im schweizerischen Rheinwald im Kanton Graubünden (Nordseite) mit Chiavenna in der italienischen Provinz Sondrio sowie dem Comer See (Südseite) und trennt die Tambogruppe im Westen von der Plattagruppe im Osten, womit er auch auf der Trennlinie zwischen Westalpen und Ostalpen liegt. Über den Pass verläuft die Wasserscheide zwischen dem Rhein und dem Po, die hier der Grenze zwischen der Schweiz und Italien entspricht.

Zwischen der Passhöhe und Chiavenna ist auf einer Strecke von etwa 40 Kilometern ein Höhenunterschied von knapp 1800 Metern zu überwinden. Insgesamt 75 Spitzkehren, 52 auf der italienischen Seite, 23 auf der Schweizer Seite, wobei die italienische Seite besser zu befahren ist. Steigung: Durchschnittlich ca. 6,3 %, in der Spitze bis zu 14,7 %.

 

Wir erreichen die Passhöhe 2114m und jetzt wird es wirklich schwierig. Nochmal ein Schild. Aber kaum Verkehr.

Jetzt kommt auch noch eine Baustelle! Thomas voll konzentriert aber er meistert das hervorragend! Gleich ist es geschafft.

Es ist beeindruckend, wie die Kühe und Ziegen in den Berghängen weiden. In Splügen kaufen wir bei einem der besten Metzger der Schweiz Bündner Fleisch. Wir kommen mit Walter aus Splügen ins Gespräch. Er hat einen 7m langen Carthago und ist beeindruckt, dass Thomas den Splügenpass gefahren ist. Er hat sich das noch nie gewagt. Großen Respekt, sagt er, vor dieser Leistung.

Dann fahren wir auf den San Bernadinopass. Natürlich nehmen wir die alte Straße und nicht die Autobahn.

Auch diese 3 Radler fahren den alten Pass und wir fragen uns, wo die wohl am späten Nachmittag bei diesem Wetter noch hinwollen. Es kommt lange kein t. Der San-Bernardino-Pass ist eine Panoramastraße in der Schweiz, die von Hinterrhein im Hinterrheintal im Kanton Graubünden nach Bellinzona im Tessin führt. Unser Strecke ist 64 km lag. Die Passhöhe ist auf 2066m. Sie ist nach der Gotthardpassroute eine der wichtigsten alpenquerenden Verbindungen in Nord-Süd-Richtung und wird oft als Ausweichroute für die Gotthardroute genutzt. Die Landschaft wechselt von stark bewaldet zu 

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