Dänemark 2024 - Jütland Westküste
Donnerstag 22. August 2024
Nach 230 km und reibungsloser Fahrt kommen wir um 16.30 Uhr auf dem Stellplatz in Felsberg an. Er ist neben einem Campingplatz, direkt neben dem Freibad. Wir bekommen den hintersten Platz und haben dort sehr viel Platz. Der Platz kostet inkl. Strom 8,00 Euro/Nacht
Freitag, 23.8. Wir machen einen 3-stündigen Spaziergang rund um Felsberg. Thomas geht mittags in das schöne Freibad. Die Sonne lacht bei 25°C, aber es ist etwas windig.
Felsberg liegt noch in Hessen und hat ca. 10.000 Einwohner. Es gibt einige schöne alte Fachwerkhäuser.
Samstag, 24.8. Die Nachtruhe wurde leider durch ein Feuerwerk gestört. Es hat wohl jemand seinen Geburtstag "eingeschossen".
Um 8:30 fahren wir weiter auf der A7, aber wir kommen in einen Stau und so beschließen wir, einen Erholungsstopp einzulegen. Wir müssen auch tanken.
Thomas möchte eine Runde schwimmen und wir finden in Wedemark ein Freibad. Nur 3 km von der A7 entfernt.
Nach dem schwimmen gibt´s Kaffee und Rhabarber-Käse-Kuchen aus dem Gefrierfach. Dann geht die Fahrt weiter über die Landstraßen, weil der Stau immer noch anhält. Wir passieren Bergen-Belsen und fahren auf der B3 bis Soltau durch schönes Waldgebiet. Dadurch wird es im Womo nicht zu heiß und wir können die Fahrt genießen. Wietzendorf lassen wir rechts liegen, denn nur für eine Nacht ist uns der Stellplatz mit 23 Euro zu teuer. Und zum schwimmen in dem schönen See ist es noch zu kalt. In Soltau fahren wir wieder auf die A7 - es läuft wieder. Hamburg können wir recht zügig durchfahren.
Nach 395 km erreichen wir um 19 Uhr den Stellplatz in Bad Bramstedt am Freibad "Roland Oase". Es gibt 8 Plätze und sie sind so breit, dass wir uns bequem vor unsere Haustür setzen können. Wie schieben eine Pizza in den Backofen und genießen mit Salat und einem Gläschen Wein den Abend.
Sonntag, 25.8. leicht bewölkt bei ca. 20 °C
Heute Nacht hat es geregnet. Jetzt lässt es nach und Thomas geht gleich ins Schwimmbad. Da wir hier für den Stellplatz 15 Euro bezahlen, erhält er Rabatt und bezahlt statt 6 nur 4 Euro. Ich räume auf und lerne französisch. Thomas kommt um 12 Uhr zurück. Er ist von dem Freibad begeistetr. Es ist schön beheizt ca. 27°C. Wir unterhalten uns mit unserem Nachbarn aus Hamburg und er schwärmt uns vom Limfjord vor. Es gäbe dort Meerforellen zum angeln. Da will Thomas auf jeden Fall hin. Ich hatte mir diese Gegend schon vorgemerkt.
Bad Bramstedt soll ein schöner Ort sein, aber wir wollen uns hier nicht aufhalten.
Um 12.30 Uhr starten wir. Es soll nach Ribe gehen.
Eigentlich wollen wir auf die Insel Rømø, (Römö) und von dort aus nach Sylt aber das regnerische und kühle Wetter hält uns davon ab. Wir machen zunächst mal eine Tour an der Westküste entlang. Vielleicht klappt dann die Insel auf dem Rückweg.
Wir fahren direkt nach Ribe. Sie ist die älteste Stadt in Dänemark und hat 8000 Einwohner. Sie wurde um ca. 800 gegründet. Es soll ein Ort wie im Museum sein.
Das war schon mal nichts. Alle Plätze sind um 17:30 Uhr belegt! Also klappern wir die anderen 2 Stellplätze auch noch ab aber auch da alles voll! Der Campingplatz kostet 42 Euro, das ist uns für die NS zu teuer.
Also geht die Fahrt weiter, denn Parkplatz finden wir auch keinen.
Und wir wollen nicht zu spät am nächsten Ziel ankommen.
Esbjerg ist nur 33 km weiter und wir finden dort einen einfachen Parkplatz am Hafen und Meer. Dazu noch kostenlos, was will man da noch sagen. Wir starten gleich noch zu einem Spaziergang, denn in einiger Entfernung sehen wir die berühmten 4 "Mennesket".
Ein heißer Tee wär jetzt nicht schlecht, bei dem frischen Wind! Der Tisch wäre schon mal da.
Dann sehn wir uns mal die "Mennesket" näher an.
Die "Menneske" . Die Skulptur zeigt vier weiße Männer in einer Reihe mit Blick auf das Meer und erinnert stark an die Monolithen der Osterinsel. Die Figuren sind 9 Meter hoch. Sie wurden von Svend Wiig Hansen erschaffen und anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Gemeinde Esbjerg im Jahr 1994 errichtet. Sie sind seitdem zu einem international bekannten Wahrzeichen der Stadt Esbjerg geworden.
Der Mensch am Meer - Die Skulptur, aus weißem Beton, schildert die Begegnung des reinen, unverderbten Menschen mit der Natur. Der Mensch, wie er war, als er von seiner Mutter geboren wurde.
Auf dem Rückweg kommen wir an einem schön angelegten Freibad vorbei. Schade, dass es so kalt ist. Obwohl: Ein paar Dänen schwimmen hier und gehen anschließend in die Sauna, die gleich nebenan ist. Kostenlos! Thomas überlegt, ob er rein soll aber es ist schon etwas spät und Hunger haben wir auch.
Links: Eingang zur Sauna. Oben: In der Ferne sehen wir ein sehr interessantes Gebäude.
Montag, 26.8. vormittags Regen und 16°C. Mittags wird´s etwas wärmer mit 19°C aber sehr windig.
Heute Nacht hat es sehr stark gewindet und auch immer wieder mal geregnet. Da hat´s mal Ohrstöpsel gebraucht. Doch wir haben gut geschlafen und stehen schon um 6 Uhr auf. Bei so schlechtem Wetter fahren wir weiter und schaun aus dem Fenster.
Nach dem Frühstück fahren wir auf der L180 über die Nehrung nach Hvide Sande. Die Landschaft ist beeindruckend. Wir machen einen Halt und wandern über die Dünen zum Meer. Der Spaziergang fällt jedoch kurz aus - es windet stark.
Sieht das nicht toll aus? Vermutlich trägt der Wind die Steine auf dem Sand in eine Richtung.
Die Nehrung ist etwas 30 km lang und bis zu 2 km breit. Sie trennt den Ringkøbing Fjord von der Nordsee. Am nördlichen Ende befindet sich die kleine Ortschaft Søndervig, im Süden Nymindegab und im mittleren Abschnitt der Hafenort Hvide Sande.
Hvide Sande ist eine Touristenhochburg. Dementsprechend gibt es viele Einkaufsmöglichkeiten. Wir kaufen in der Bäckerei 2 Erdbeertörtchen, 3 Plunderstückchen, ein helles und ein dunkles Körnerbrot. Ein Deutscher sagte uns, das wäre die beste Bäckerei weit und breit.
Wir erreichen den Camping Søndervig. Es gibt 12 Stellplätze und 160 große Parzellen. Leider ist nur noch ein sehr enger Platz im Eck frei. Aber für 18 Euro ist es ok. Wir wollen ja die Gegend erkunden.
Zuerst mal genießen wir die leckeren Erdbeetörtchen und die Plunder. Wirklich sehr lecker.
Wir radeln zum 2 km entfernten Skulpturenpark. Den Eintritt bezahlt nur Thomas 90 DKR = 12 Euro. Ich zahle als Schwerbehinderte nichts. Wie in Frankreich! Da könnte sich Deutschland auch mal ein Beispiel nehmen. Bei uns gibt es höchstens mal 2 Euro günstiger.
Jedes Jahr erschaffen Künstler aus aller Welt Skulpturen.
30 internationale Bildhauer haben 2024 die längste Sandskulpturenwand der Welt erschaffen. Sie ist 200 Meter lang und 7 Meter hoch. Darüber hinaus sieht man 10 über 4 m hohe, frei stehende Sandskulpturen. Thema 2024: Wildtiere aus aller Welt.
Es muss immer wieder mal etwas ausgebessert werden
Bei jedem Kunstwerk steht ein Schild mit der Beschreibung und dem Künstler
Nein, ich habe diese schöne Ente nicht erschaffen. Es war eine Künstlerin aus Holland
Die Skulpturen haben uns sehr gut gefallen. Wir radeln dann noch durch den weitläufigen Ort. Der kleine Ort Sondervig gehört zu Ringköping und hat im Sommer mindestens das 3-fache der Einwohner an Feriengäste. Auch jetzt sind noch sehr viele Touristen hier, vor allem Deutsche. Man hört´s. Es gibt sehr schöne Ferienhäuser aber auch einige Hotels.
Auch der sehr lange Strand ist sehr schön und gehört zu den Top Spots in Dänemark für Wind- und Kitesurfer.
Dienstag, 27. August bewölkt und windig bei um die 20°C
Eigentlich wollten wir 2 Tage bleiben aber der Ort ist uns zu touristisch und unser enges Plätzchen hält uns auch davon ab. Also fahren wir weiter auf dem schmalen Streifen der Nehrung. Eine sehr schöne Landschaft, die ihren eigenen Charme hat.
In Thorsminde am Hafen kaufen wir frischen Lachs, Tangsalat und geräucherten Lachs, Heilbutt, Dorsch und Hering. Das wollen wir mal alles probieren. Mit 58 Euro ist der Kauf nicht billig aber so was bekommt man bei uns nicht.
Ein paar km weiter machen wir wieder Halt und erklimmen die Dünen, um nochmal das Meer zu sehen.
Nun wollen wir aber an den Limfjord, wo es die Meerforellen geben soll. Wir sind schon sehr gespannt und Thomas freut sich auf´s angeln.
Der Limfjord ist ein lang gestreckter Sund zwischen der Halbinsel Jütland und der Insel Vendsyssel-Thy in Dänemark. Das 1500 km² große Gewässer verbindet die Nordsee vor Agger und Thyborøn im Westen mit dem Kattegat vor Hals im Osten. Die Uferlinie misst rund 1000 km. Es gibt ein paar kleine und größere Inseln.
Wir finden einen sehr schönen Stellplatz direkt am Hafen von Struer. Die Parkplätze sind sehr breit und davor ein schöner Rasen. Es sind nur ein paar Wohnmobile da. Es ist ein wirklich schöner Platz und man hat für 20 Euro auch noch ein Sanitärgebäude in 30 m Entfernung. Strom kostet extra aber den brauchen wir nicht.
Erst gibt´s mal Mittagessen. Der Fisch von Thorsminde schmeckt sehr lecker. Kleine Vorspeise: Shrimps und geräucherter Fisch und als Hauptgericht frischen Lachs mit Salzkartoffeln und grüner Salat. Ein Gläschen Wein gönnen wir uns auch.
Ich hab die Nacht schlecht geschlafen, deshalb mache ich ein kurzes Mittagsschläfchen. Thomas macht heute mal den Abwasch.
Dann machen wir mal einen Rundgang durch das Hafengelände. Ich möchte jetzt unbedingt mal ein Softeis probieren - das soll in Dänemark sehr gut sein. Aber eine Rießenenttäuschung! Die Portion viel zu viel und dann wirklich gar nicht gut. Die Möwen freuen sich.
"Schau, das ist die Yacht von Holger" - der ist aber gerade in Kroatien. Das ist mal ein toller Wasserpark. Schade, dass es so kalt ist.
Auch hier gibt es wieder eine Sauna, direkt neben dem Schwimmbereich im Fjord.
Tja, Thomas, da war die Frau heute wohl etwas besser
Mittwoch, 28. Ein sonniger Tag. Da machen wir heute mal eine schöne Radtour. Wir radeln zu der ca. 6 km entfernten Insel Venø.
Mit 275 Meter breiten Fährrinne ist es die kürzeste Fährverbindung des Landes und die Insel ist in 2 min. erreicht.
Wir bezahlen für die Überfahrt nichts!
Die Insel ist ca. 7,5 km lang, bis zu 1,5 km breit. Das wird eine schöne Radtour!
Nach einem erfrischenden Bad radeln wir durch ein kleines Naturschutzgebiet, wo wir Rebhühner sehen.
Im Verlauf der Küste befindet sich ein kleines Heidegebiet. Schöner als die Lüneburger Heide. Und Thomas klaut wilde Mirabellen als kleine Wegzehrung. Und eine kleine Pause muss auch sein, bevor wir zurückfahren
Die Tour war nur 27 km aber da wir an jeder Ecke Halt gemacht haben, waren wir lange unterwegs. Der Po tut trotzdem weh und da strecken wir erst mal die Füße aus und genießen diesen warmen und sonnigen Tag bis die Sonne untergeht.
Donnerstag, 29.8, sonnig und wieder schön warm! Nach dem Frühstück fahren wir weiter auf der B11 und B28 auf die Insel Mors, die man über eine Brücke erreicht. Gleich nach der Brücke befindet sich der sehr schöne Stellplatz Sunby Mors Havn mit 8 Plätzen, inkl. Strom und einem tollen Sanitärhaus, in dem sich sogar eine Sauna befindet. Und das alles für 18 Euro. Und Thomas freut sich auf´s angeln. Hoffentlich beißt eine Meerforelle an.
Thomas angelt an der Mole und da hat leider kein Fisch gebissen
Verhungern müssen wir nicht. Wir haben noch geräucherten Fisch. Der geräucherte Dorsch schmeckt uns allerdings nicht.
Standen wir anfangs noch alleine auf dem Platz, ist er abends voll belegt mit 10 Wohnmobilen.
In dem Sanitärhaus ist auch ein Aufenthaltsraum und eine Küche
Tatsächlich waren ein paar ältere Damen in diesem kalten Wasser baden! Nicht schwimmen! Nur im Wasser geplanscht und geredet!
Wir haben sehr gut geschlafen. Es ist sehr ruhig hier. Trotzdem fahren wir weiter - nur 58 km zum nächsten Stellplatz auf der Insel Mors. Während des Frühstücks beobachten wir noch eine Abschleppaktion. Dieser Urlaub war zu Ende.
Freitag, 30.8. morgens ist es bewölkt. In der Nacht hatte es 14°C und wir haben geheizt.
Ja, auch das muss mal sein. Thomas will immer wieder mal die Kassette sauber machen und den Schwarzwassertank durchspülen.
Auf der Weiterfahrt kaufen wir noch bei Rema1000 ein, der Laden gefällt uns aber nicht. Qualität schlecht und teuer, wie alles in Dänemark. Wir erreichen den SP Sillerslev Strand am Hafen in Sonderby um ca. 12 Uhr. Während wir Kaffee trinken und Kuchen essen, stellen wir fest, dass unser Kühlschrank nicht richtig kühlt. Thomas tauscht die Sicherung und ruft Holger an aber es hilft nicht´s. Also fahren wir zum nächsten Camping-Shop, der nur ca. 10 km weiter weg ist, um eine Kühlbox zu kaufen. Aber auf der Weiterfahrt kühlt der Kühlschrank wieder. Wahrscheinlich standen wir zu schief, das mag der Absorberkühlschrank nicht oder das Gewackel auf der schlechten Straße hat alles wieder eingerenkt. Das sind die Tücken beim Camping.
Da uns der SP nicht so gut gefallen hat, beschließen wir, weiter auf den SP in Eierslev zu fahren. Bis jetzt der schönste Platz auf unserer Reise. 7900 Nykøbing Mors-Ejerslev Lyng, Utkærvej 10. Alles inkl. 170 DK = 23 Euro.
Der Cidre stammt noch aus unserem letzten Urlaub an der Loire. So was leckeres haben wir in Dänemark nicht gefunden. Skål!
Nach dem Abendessen (Lachsnudeln von Frosta und noch frischer Lachs von hier und Salat) machen wir einen kleinen Erkundungsspaziergang.
Ein toller Platz!!! Abends sind alle Plätze belegt. Um die Ecke gibt es nochmal einige Plätze. Insgesamt können hier ca. 20 Womo´s stehen.
Samstag, 31.8. sonnig, 20°C um 10 Uhr. Thomas geht schon morgens um 7.30 Uhr zum angeln, doch leider auch hier nichts gefangen. Zur Zeit scheinen keine Meerforellen unterwegs zu sein.
Bei diesem schönen Wetter müssen wir eine Radtour machen. Es geht zum Ende der Insel. Hier geht es mit der Fähre wieder auf´s Festland. Doch wir setzen nicht über. Wir genießen diese schöne Landschaft.
Zurück am SP, machen wir noch einen kleinen Spaziegang zu der kleinen Lagune. Hier könnte man auch baden. Aber wir sind etwas skeptisch - vielleicht Fische?
Wir faulenzen noch eine Weile und lesen, bevor wir zu dem kleinen Platzrestaurant gehen, zur "Blaue Lagune" . Thomas nimmt Kebap mit Pommes, 1/4 Weißwein und ich Fish an Chips und ein dunkles Bier. 35 Euro.
Schade, dass keiner der Fischer Lobster verkaufen durfte. Die müssen in den Handel. Das hätte uns sehr geschmeckt!
Sonntag, 1.9. sonnig, leicht bewölkt, wenig Wind, 22°C
Thomas geht wieder angeln. Leider halten die Shrimps nicht am Haken und auch die leckeren Speckwürfel locken keine Fische an.
Dann legen wir eben mal einen richtigen Faulenzertag ein.
Auch Nichtstun macht Hunger! Wir lassen uns die Kotelett´s mit Kartoffel- und grünem Salat gut schmecken. So geht auch dieser schöne Tag zu Ende.
Montag, 2.9. bewölkt, 20°C Abfahrt um 9:30 Uhr nach Blokhus mit Halt in Thorup Strand, wo es noch alte Kutter gibt, die auf Fischfang gehen und mit Traktoren an Land gezogen werden. Leider können wir dieses Schauspiel nicht erleben und auch der im Internet angepriesene Fisch im Bistro überzeugt uns nicht. Ja, so ist das, wenn alle zu einem Hotspott hinpilgern. Schlecht und teuer. Wir haben mal wieder was gelernt.
Die Fahrt dahin ist allerdings sehr schön. Heide so weit das Auge reicht.
Und die Kutter sind schon interessant.
Ja, lieber Clown, da schaust du, was!
Jetzt fahren die doch tatsächlich auf dem Sand!!! Wenn das mal gut geht!
Und das mit 1 kleinen Wasser und 1 kleinen Cola 44 Euro, das ist es wirklich nicht wert!
Da fahren wir doch schnell weiter.
Wen da so viele fahren, geht das ja auch bei uns.
Blokhus Strand ist ca. 10 km mit dem Auto befahrbar aber es gibt zwischendurch weiche Sandstellen, die nur mit 4x4 befahrbar sind.
Wir machen einen schönen Strandspaziergang und auch einen kurzen Abstecher in die Dünen.
Dienstag, 3.9. bewölkt und Nieselregen, 20°C
Wir wollen heute das Papiermuseum besuchen. Am Strandende bzw. am Ortseingang steht ein Fischhändler, da müssen wir natürlich was einkaufen. 1 kg Schollenfilets, 800 g Kaisergranat, 200 g geräucherten Lachs und 1 Makrele für 80 Euro. Er verkauft nur kiloweise. Thomas fährt den einen km zurück zum Womo und bringt alles in den Kühlschrank. Dann radeln wir zum 3 km entfernten Papiermuseum.
Na ja, ist ja was geworden.
Dann gehen wir zur Ausstellung
Das ist schon hohe Kunst!
Das Museum für Papierkunst wurde 2018 von der weltberühmten Psaligrafin Bit Vejle gegründet. Das stiftungseigene Museum hat eine Gesamtfläche von 830 m2, die eine Kernausstellung mit Werken von Bit Vejle und wechselnde Ausstellungen mit Kunst, Design und Kunsthandwerk aus Papier beherbergt.
Die Arbeiten entstehen in hunderten von Stunden!
Im Sommer gibt es Kurse.
Erstaunlich auch hier wieder: Nur Thomas musste den Eintritt von 12 Euro bezahlen!
Wirklich einmalig, diese Kunst!
Es fängt an zu regnen, aber die 3 km zum Womo schaffen wir gerade noch, nachdem wir noch bei Spar eingekauft haben. Unter anderem leckere Zimtschnecken, die in Dänemark sehr gut schmecken. Die lassen wir uns erst mal schmecken, während wir zum Fenster rausschauen und es nicht fassen können - da gehn doch welche schwimmen!
Zum Abendessen gibt´s dann die 1. Portion von den Schollenfilets, die ganz hervorragend schmecken. Dazu Salat und Brot - was will man mehr.
Mittwoch, 4.9. stark bewölkt, 22°C. Heute Nacht hat es stark geregnet. Und es war sehr laut, auch durch die Brandung. Ich hatte schon Angst, wir sinken in den Sand ein. Aber alles gut. Nach dem Frühstück fahren wir los in Richtung Skagen, wo sich Nord- und Ostsee treffen. Wir sind gespannt. Noch ein letzter Blick - es war sehr interessant und schön hier. Auch der kleine Ort Blokhus hat uns gut gefallen.
Unser Womo braucht dringend eine Wäsche. Wenn der schnelle Flitzer raus ist, fahren wir rein und Thomas macht sich an die Arbeit.
Hier gibt es einen großen Parkplatz an einem Supermarkt, Tankstelle und auch ein paar große Parkplätze für Womo´s mit Strom.
Wir nutzen die Ver- und Entsorgung und füllen unseren Wassertank auf.
Auf der Weiterfahrt legen wir einen Stopp zwischen Lønstrup und Løkken ein, um die Råbjerg Mile, eine der größten Wanderdüne Europas mit dem Leuchtturm Rubjerg Knude zu besuchen. Schon von weitem sehen wir den Turm
Hier sieht man die Kraft des Windes
Thomas steigt gleich auf den Rubjerg Knude Fyr, so heißt der Leuchtturm. Der 23m hohe Turm wurde 1900 erbaut. Damals lag er 200m landeinwärts. Die Düne wandert um den Leuchturm herum. Pro Jahr um 2m. 2019 wurde er um 70m verschoben, damit er nicht ins Meer stürzt. Der Umzug hat 700.000,00 Euro gekostet.
Rubjerg Knude ist der höchste Punkt der 13 km langen Steilküste. Der Hang wurde vor 28000 Jahren gebildet, als das Eis von Norwegen kam und sich hier hinaufschob. Die Düne ist 70m hoch und 1900m lang und bis zu 400m breit. Da kann man sich hier vorkommen wie in der Wüste. Die 250.000 jährlichen Besucher kommen nicht umsonst hierher.
Im Vergleich: Die höchste Wanderdüne Europas befindet sich an der Atlantikküste Frankreichs bei Arcachon in der Nähe von Bordeaux: Die Dune di Pilat ist bis zu 80 Meter hoch, 500 Meter breit, etwa 2,7 Kilometer lang. Leider waren wir im Juni 2022 nicht dort, weil es da so heiß war und wir von der Küste an die Dordogne gefahren sind. Aber diese Düne steht auch noch auf unserem Wunschzettel.
Interessant ist, dass der Sand nicht vom Meer kommt, sondern von der Steilküste. Der Sand bewegt sich ca. 10m ins Landesinnere.
Wir machen eine lange Wanderung auf der Düne. Eine Schulklasse begegnet uns. Nach 3 Std. gehen wir vorbei an vielen Sanddornbüschen, zum Womo zurück. Schade, dass ich keine Tasche dabei habe. Die Beeren wären reif für einen Saft.
Da es schon 18 Uhr ist, suchen wir einen Übernachtungsplatz und werden in Bintslev fündig. Ein toller Waldparkplatz. Wir notieren ihn: N57° 35'47.22", E10°13'46.34". Wir stehen ganz allein und mitten im Wald. Die Landstraße ist 100m weit entfernt mit wenig Verkehr.
Zum Abendessen gibt´s die Kaisergranat. Nicht so ganz einfach, die Kerlchen zu pulen. Nordseekrabben pulen geht einfacher. Die restlichen Schollenfilets mit Gemüsereis stillen dann aber unseren Hunger. Ein sehr schöner Tag war das heute.
Donnerstag, 5.9. sehr sonnig, 26°C, kein Wind! Wir wandern 2 Std. quer durch den Wald um Pilze zu suchen. Ein paar finden wir für eine kleine Vorspeise.
Nun sind wir fast am nördlichsten Zipfel Dänemark´s angekommen. Hier treffen Nord- und Ostsee aufeinander. Die Fahrt dahin ist wieder sehr schön. Und vor allem fährt man sehr entspannt in Dänemark. Die Dänen haben die Ruhe weg. Wir dürfen mit unserem Womo auf der Landstraße nur 80 fahren. Unter 3,5t sind 100 erlaubt. Aber keiner überholt uns! Nie, im ganzen Urlaub nicht! Die fahren km-lang hinter uns her!
Der Parkplatz ist ziemlich voll, aber wir finden noch ein Plätzchen.
Wir wandern, mit sehr vielen anderen Menschen, wie man sieht, an die Spitze, wo die beiden Meere Skagerrak und Kattegat zusammentreffen. Wenn man stramm geht, braucht man 30 min. Wir aber bummeln und waden durch´s Wasser.
Man kann auch ohne Fußmarsch zur Spitze kommen.
Man soll wohl manchmal auch Seehunde und Robben sehen, aber wir haben keine gesehen.
Nach 2 Std. sind wir am Kiosk zurück und essen ein Eis. 5 Euro für ein Nogger. Dänemark ist wirklich teuer. Aber es war toll, von beiden Seiten Wellen an die Beine zu bekommen. Allerdings, alleine steht man da nie.
Eigentlich wollten wir in der Nähe übernachten aber die Parkplätze sind alle nur für sehr kurze Womo´s geeignet. Da es schon 17 Uhr ist, entscheiden wir uns, ins 45 km entfernte Frederikshavn zu fahren. Das Wetter ist so schön und wir möchten es noch genießen. Wir entscheiden uns für den Campingplatz Nordstrand. Außerhalb der Stadt.
Der Camping ist rießig, aber es sind nur wenige Gäste hier. Es gibt schöne Parzellen aber wir bleiben ja nur 2 Nächte und Platz ist hier genug. Man steht weit auseinander.
Es gibt auch schöne Hütten - das wird immer beliebter. Neben einem schönen Spielplatz und Minigolf gibt es auch ein schönes Hallenbad. Zum Meer sind´s 5 min.
Freitag, 6.9. sehr sonnig, 26°C, kein Wind. Das wird ein schöner Tag! Thomas geht gleich zum schwimmen und hat das Bad für sich alleine. 18x8m und 28°C. Ich hab mit Magenschmerzen zu kämpfen und erkunde den Campingplatz.
Um 14 Uhr starten wir zu einer Radtour ins 4 km entfernte Frederikshavn. Schöner Radweg aber leider oft neben der Hauptstraße. Mit dem Roller wären wir hier besser unterwegs gewesen.
Per Zufall kommen wir an einem tollen Park vorbei und genießen hier diesen sonnigen Tag. Der Bangsbo Botaniske Have (Botanischer Garten) wurde um 1900 gegründet und ist in seinem Ursprung erhalten.
Der Park erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 17.500 m2, in der sich zwei Gebäude befinden, "Das Gärtnerhaus" und das "Das Teehaus", die beide 1997 bzw. 2001 komplett renoviert wurden.
Es gibt einen Rosen-, Bonsai-, Heilpflanzen-,Rhododendron- und Steingarten. Und immer wieder kann man sich auf eine Bank setzen oder sogar grillen in einem Pavillon.
Im September 1993 wurde der Rosengarten eingeweiht. Gleichzeitig wurde die eigene Rose des Gartens, die Bansgo-Rose, getauft. Sie ist benannt nach dem Herrensitz Bansbo, der im Garten steht. Es gibt sehr viele verschiedene Rosen im Garten.
Die Steinsammlung wurde von dem Schriftsteller Johannes Boolsen (1895 – 1985) konzipiert, der in den Jahren zwischen 1939 und 1973 in seinem Privatgarten am Vodbindervej 14 in Bangsbostrand über 1.000 Steine sammelte. Das Anwesen und die Steinsammlung von Johannes Boolsen wurden 1973 von der Stadtverwaltung von Frederikshavn gekauft. Diese umfangreiche Sammlung enthält Vertreter vieler Arten von behauenen Steinen, von den Mühlsteinen der alten Völker über mittelalterliche Taufbecken bis hin zu neueren Mühlsteinen und Schiffspollern.
Im Park finden wir kein Café aber ganz in der Nähe. Wir verspüren so langsam etwas Hunger, da wäre ein lecker Kuchen willkommen. Das Restaurant hätte auch sehr leckere Gerichte aber unser Kühlschrank ist voll. Wir genießen diese schöne Umgebung.
Da strahlt die Gela!
Der Apfelkuchen mit Zimt auf Früchten mit Heidelbeersorbet, extra Sahne und der leckerste Kakao aller Zeiten!!! Das ist 35 Euro wert!
Jetzt müssen wir die Kalorien wieder abstrampeln. Wir wollen noch zu dem bekanntesten Aussichtspunkt in Frederikshavn, zum Pikkerbakken, von wo aus man auf Frederikshavn einen schönen Blick haben soll.
Der dänische Kronprinz Frederik weihte am 25. September 2018 im Rahmen der 200-Jahr-Feierlichkeiten der Handelsstadt die neue Aussichtsplattform am Pikkerbakken ein. Hinter der Plattform eröffnet sich eine 40 Quadratmeter große Bankanlage, die wie eine Mini-Hügellandschaft konzipiert ist. Sie ist Teil einer insgesamt 200 Quadratmeter großen Betonfläche in der Form von Skagen Odde. Grenen an der Spitze bildet dabei den äußersten Aussichtspunkt. Da waren wir ja vorgestern.
Überall in der dänischen Landschaft sind Steine zu finden, die davon zeugen, woher das Eis kam. Die Steine waren im Eis eingefroren und wurden so nach Dänemark transportiert. Geologen nennen sie Leitgeschiebe. Dieser Stein (oben) kommt aus Larvik und liegt mit seinen 350 t vor dem Bahnhof.
Samstag, 7.9. sehr sonnig, kein Wind, 24°C heute geht´s wieder weiter
Thomas geht nochmal in´s Hallenbad und ist wieder alleine. Ist das nicht schön! Dann geht´s an´s zahlen. Da der Campingplatz keinen Service mehr anbietet und nächste Woche schließt, zahlen wir für die 2 Nächte nur 35 Euro. Im Sommer zahlt man das sicher für eine Nacht.
Wir fahren so langsam Richtung Süden. Wir wollen noch nach Blåvand, wo Mutti vor vielen Jahren das erste und einzige Mal am Meer war. Mit Familie Bienzle. Sie hat das Klima nicht vertragen und konnte kaum schlafen. Den bekannten Touristenort wollen wir uns ansehen.
Jetzt wissen wir, wo unsere vielen Weihnachtsbäume herkommen. Überall sehen wir unterwegs Plantagen. Die Größenschildchen sind schon dran.
In Give, einem sehr kleinen Ort in der Nähe vom Legoland. Da wollen wir aber nicht hin. Wir übernachten mitten in der Natur, in der Nähe eines schönen See´s. Da machen wir gleich mal einen Spaziergang.
Wir entdecken viele Pilze aber wir kennen sie nicht. Die Dänen machen sehr gerne Picknick, das haben wir öfters gesehen.
Sonntag, 8.9. sonnig, 26°C Das war eine erholsame Nacht! Eine Ruhe ist das hier. Aber die Zeltler bewundern wir schon. Nachts ist es kalt. Heute wollen wir uns Blåvand ansehen und evtl. dort übernachten. Wir durchfahren den Ort und sehen schon - hier ist was los!
Wir durchfahren den Ort, weil wir keinen Parkplatz finden und kommen auf dem Weg zum Strand und dem Leuchturm an sehr schönen Ferienhäusern vorbei. Würde uns interessieren, was die kosten.
Leider sind auch hier in der Nähe keine Parkplätze frei, vor allem passen wir nirgends drauf. Schade. Wir fahren zurück und suchen nochmal im Ort. Vielleicht haben wir dieses Mal Glück.
Diese Unterkünfte wären günstiger
So ein Pech. Alles voll! Wir kaufen noch bei Spar ein. Auf dessen Parkplatz können wir nur kurz stehen.
Es gibt zwar einen Campingplatz aber uns ist hier zuviel los, das gefällt uns nicht. Vor 50 Jahren, als Mutti mit Bienzles hier war, war der Ort zwar auch beliebt bei den Deutschen aber ich vermute, so eine Touristenhochburg war es noch nicht. Gut, heute ist Sonntag, da sind alle unterwegs - auch die Dänen. Der Ort hat ca. 80 Einwohner und im Sommer über 2000 Feriengäste!
Also fahren wir weiter nach Esbjerg, wo wir schon am Anfang unserer Reise waren. Dieses Mal auf einen Campingplatz mit Pool.
Es gibt extra Stellplätze für Wohnmobile. Der Abstand reicht gerade, um die Markise auszufahren. Aber wir sind froh, dass noch vor allem ein langer Platz frei ist. Aber 35 Euro für so einen Platz ist schon heftig. Und der Pool ist schon geschlossen! Aber wir wollen jetzt nicht mehr weiterfahren.
Sonst ist der Platz rechts schön. Es gibt Grillstellen, schöne Sanitärhäuser und Spielplätze. Vor allem gibt es einige schöne Ferienhäuschen.
Und es gibt auch Kurioses
Zum Strand sind es vom Campingplatz ca. 1 km und schön ist er auch nicht. Man muss auch eine Hauptstraße überqueren. Hierher kommen wir bestimmt nicht wieder.
Montag, 9.9. 9:30 Abfahrt nach Ribe. Jetzt passt das Wetter und wir hoffen, dieses Mal wenigstens einen Parkplatz zu finden. Übernachten wollen wir nicht. Nur den Ort ansehen, ob er wirklich so schön ist, wie man überall liest und sieht.
Der Stellplatz für Wohnmobile ist schon wieder voll und das schon um 13 Uhr. Leider stellen sich auch PKW hin. Aber wir stellen uns einfach in eine Seitenstraße.
Im mittelalterlichen Stadtkern sind viele historische Gebäude äußerst gut erhalten. Das Straßensystem im Stadtzentrum und viele denkmalgeschützte Gebäude aus dem Mittelalter sind noch heute in sehr gutem Zustand. Man fühlt sich wirklich fast ins Mittelalter versetzt, wären nicht so viele Touristen hier. Der Ort wurde von den Wikingern um ca. 700 gegründet und sie ist heute immer noch eine Kleinstadt mit ca. 8000 Einw.
Das Wahrzeichen der Stadt ist der Dom zu Ribe und schon von weitem zu sehen.
Auch innen ist der Dom sehr schön.
Noch eine kleine Spende, dann gehen wir weiter durch die Gassen.
Das alte Rathaus
Wir haben keinen Stadtplan und keinen Führer, daher wissen wir nichts über die Häuser
Schön anzusehen sind alle Häuser und Gassen
Eigentlich wollten wir was essen gehen aber für eine Cola 8 Euro! Für Fish and Chips 30 Euro! Nein danke, da gibt´s einen Kaffee und Kuchen im Womo.
Jetzt müssen wir langsam die Heimreise antreten und fahren wir 180 km nach Bad Bramstedt, wieder zum Stellplatz "Roland Oase". Thomas war ja so begeistert von diesem Freibad - da möchte er nochmal hin. Um 19 Uhr kommen wir an und von den 8 Plätzen sind 4 noch frei. Wir nehmen wieder die Nr. 4. Es gibt erst mal Abendessen, das ich schon auf der Fahrt auftauen ließ: Gulasch mit Nudeln und grüner Salat. (Bild unten)
Dienstag, 10.9. bewölkt mit teilweise Regen bei 17°C
Thomas geht schwimmen. Ich hab mal wieder Magenschmerzen und mach es mir im Womo gemütlich.
Heute wollen wir nochmal über Soltau fahren und Kartoffeln kaufen, die wir aus einem früheren Urlaub in der Lüneburger Heide kennen. Es gibt viele kleine Verkaufsstände am Wegesrand aber es gibt keine Moorsiglinde und die Sorte Linda bekomme ich auch daheim. Thomas will heute nochmal irgendwo übernachten, wo er schwimmen gehen kann. In Northeim gibt´s ein schönes Hallenbad aber der Parkplatz ist an einer Straße und auch die offiziellen Stellplätze liegen laut an einer Straße. Wir entschließen uns, auf den nahegelegenen Campingplatz zu fahren. Wir werden sehr nett empfangen aber der Platz ist so was von schief! Das haben wir selten erlebt. Und ruhig ist er auch nicht, wie beschrieben, denn in der Nähe ist ein Krankenhaus und der Rettungshubschrauber fliegt schon über unsere Köpfe. Na dann "Gute Nacht". Aber 22 Euro ohne Strom sind noch in Ordnung.
Am nächsten Morgen nehmen wir die Frühstücksbrötchen mit, denn Thomas möchte ins Hallenbad. Jetzt stehn wir ganz alleine auf dem Parkplatz. Hier wären wir besser gestanden! Und umsonst auch noch.
Um 12.00 kommt Thomas zurück und nach einem kleinen Frühstück fahren wir los in Richtung Heimat.
Um 13.30 bekommen wir doch Hunger und verlassen in Kassel die Autobahn. Ich habe ein chinesisches Restaurant mit Buffet auf Google gefunden. Da können wir aussuchen was wir wollen und es geht schnell.
Es gibt viel verschiedene Sushi. Wir sind keine großen Fan´s aber bei dem Angebot probieren wir mal einen Teller für uns beide. Und alle sind sehr gut.
Wir holen uns noch gebratene Ente, Rindfleisch, Gemüse und Reis. Danach noch 2 Kugeln Eis. Alles wirklich gut, aber mehr wie essen kann man halt nicht. Auch wenn man nur 15,90 Euro pro Person bezahlt. Wir notieren uns auf jeden Fall die Adresse: Mündener Str. 18 im Falle, wir sind mal wieder in der Nähe.
Jetzt geht´s aber wirklich heim. Um 18 Uhr sind wir da. Fazit: Es war ein schöner Urlaub, auch wenn das Wetter nicht ganz so schön war. Dänemark wir kommen wieder. Ihr Dänen seid so entspannt. Vor allem im Straßenverkehr. Keiner hupt, wenn man etwas langsamer unterwegs ist. Ja, etwas teuer ist schon alles aber bei uns wird auch alles teurer. Das tollste Erlebnis war die Übernachtung in Blokhus auf dem Strand. Leider haben wir die Insel Rømø und von dort aus Sylt nicht besucht. Schon allein deshalb müssen wir wiederkommen.