Slowenien  9. bis 25. September 2022

Freitag, 9. September 2022 - Abfahrt: 15 Uhr bei Sonnenschein mit 20°C. Wir erreichen Manching (kurz vor München) um 18 Uhr für die 1. Übernachtung auf einem Stellplatz. Es ist ein einfacher Parkplatz aber ruhig am Ortsrand. Wir machen einen kleinen Spaziergang durch den Ort und gehen dann früh schlafen.

Am nächsten Tag regnet es. Für die Reise ist das nicht so schlimm. Um 12 Uhr Mittagessen an der Autobahnraststätte "Rosenberger" in Bischoffshofen. Ich esse Lachsnudeln, Thomas isst ein Cordon Bleu, 1 Salat, 1 Cola - 40 Euro.

 

Samstag: Unser 1. Ziel in Slowenien ist Planica - uns bekannt durch das Welcup-Skispringen. Nicht weit entfernt vom bekannten Wintrsportort Kranjska Gora im Triglav Nationalpark.

Wir parken direkt an den Skischanzen. Der offizielle SP ist abgesperrt. Wir haben eine tolle Aussicht.

Am Sonntagmorgen sehen wir uns die Schanzen an.

7 Schanzen! Und diese Berge!                                    Hier an der linken Schanze gibt es eine Zip-Line. Thomas muss da rauf...

Da kommt er schon angeflogen

Mit 85 km/h geht es 220 m hinunter!

Thomas ist begeistert! 

Mit 29 Euro incl. der Ausrüstung ist man dabei. 

Für ein Viedeo bezahlt man 20 Euro.

Wir schauen 4 Skispringerinnen beim Training zu.

in diesem Haus gibt es eine 600m lange Langlaufloipe. Ein älterer Mann aus Kärnten trainiert gerade

 

 

Nachmittags geht unser Reise weiter. Wir wollen an den Fluss Soča. Einige km weiter ein Halt an dem schönen Jasnasee, der Sonntags natürlich gut besucht ist.

Nachdem wir mit viel Glück einen Parkplatz gefunden haben, machen wir einen Spaziergang um den See.

Nach kurzer Weiterfahrt erreichen wir den Vršič-Pass, der höchste für allgemeinen KFZ-Verkehr befahrbare Gebirgspass (15%) Sloweniens. Erlaubt sind bis KFZ bis 7,5t und max. 12m Länge.

Na dann...

Der Trollstigen in Norwegen hatte 13 Kehren und 12%, 400m Höhenunterschied.

Mit mehr als 9m wollten wir da nicht fahren!

Die Hälfte ist geschafft. Nochmal 25 Kurven. Eine enger als die andere.

Thomas hat die Fahrt toll gemeistert!!! Wir sind froh, als wir im Camp Klin ankommen. Es ist Sonntagnachmittag, 22°C. Es hat die letzten Tage geregnet. Der Besitzer weist uns einen guten Platz ein, damit wir nicht einsinken. Der Camp liegt am Zusammenfluss der Flüsse Lepenca und Soča inmitten der Berge.

Montag. wir erkunden die Umgegend und machen einen Spaziergang.

Eiskalt. Das ist nichts für uns aber dem Hund und der Dame scheint es zu gefallen.  Und die Jungs gehen nach dem Sprung gleich raus. 

Ein schöner Spaziergang und zuletzt noch durch den Fluss, um den Weg abzukürzen.

Dienstag. Thomas macht heute eine große Wanderung, die er sich vom Besitzer erklären ließ. Die Anfahrt erfolgt mit dem Roller.

 

Da geht´s nur bergauf! Nichts für Gela.

Hier will er hin (unten)

Das war eine schöne Wanderung für Thomas. Er war den ganzen Tag unterwegs.

Wir haben 2 x im Restaurant Forelle gegessen. Sehr lecker. Mit Spinatkartoffeln - interessant.

Mittwoch. Leider bewölkt und es nieselt. Für die 3 Nächte zahlen wir 112,50 Euro inkl. Strom. Teuer für die einfache Wiese und einfache Sanitäranlagen aber da bezahlt man wahrscheinlich die Lage, wie es überall an den Hot Spots ist. Schön wars. Die Weiterfahrt entlang der Soča ist sehr schön und wir steuern unserem nächsten Ziel entgegen. 

Die Höhe liegt am Ortsrand. 28 Euro/Pers. Eintritt. Wir sind gespannt auf die zweitgrößte für Touristen erschlossene Tropfsteinhöhle der Welt. Nach der Jeita Grotte im Libanon).

Der Parkplatz für Womo bietet sogar Strom und Ver- und Entsorgung an. Allerdings 24 Euro für 24 std.

Das gesamte Höhlensystem ist 24 km lang. Der erschlossene und ganzjährig für den Tourismus geöffnete Teil umfasst 5 km, wovon die Besucher 3,5 km mit einem kleinen Zug zurücklegen. Im Jahr 1213 ist der erste Besuch in der Höhle belegt. 1818 wurde das erste Licht installiert und 1884 wurde elektrisches Licht installiert. 1914 wurden Lokomotiven mit Verbrennermotor eingesetzt, die 1959 durch eine elektrische Bahn ersetzt wurde.

Als krönender Abschluss dieser beeindruckenden Höhle gibt´s noch Bleder Cremeschnitten - sehr lecker!

Der Eintritt hat sich gelohnt!

Am Freitag früh geht´s weiter auf den 5* Campingplatz in Buje, das ist schon in Istrien/Kroatien. Wir wollen ein paar Tage entspannen.

Wir haben einen großen Platz mit interessanten Nachbarn

So haben Beate und ich vor Jahren gecampt in Großbritannien mit Jürgen´s Wohnwägele

Es wird immer interessanter - und das vom eigenen Jacuzzi aus!!!

12 m lang - das reicht nicht. Er bekommt einen neuen, größeren Platz.

Was sind wir doch bescheiden. Es geht aber noch bescheidener (unten)

Dann Prost!

Jetzt haben wir sogar Aussicht auf´s Meer.

Das schmeckt richtig lecker. Da nehmen wir was mit nach Hause.

Abends essen wir in der Pizzeria

Es ist fast wie daheim. Der Rasenroboter macht seine Arbeit ...

... und Thomas macht es sich gemütlich. Eigentlich wollten wir heute in das Steakhaus gehen - es soll fantastische Steaks geben - aber Montags ist Ruhetag. Thomas holt uns Pizza, die ist wirklich sehr gut. 

Dienstag: Wir bezahlen für die 4 Tage 400 Euro!!! Aber es war toll. Jetzt geht es ans Meer. Eigentlich wollten wir nach Savudrija, wo wir vor ein paar Jahren waren, aber der Campingplatz hat nicht so lange Parzellen un vor allem unter harzigen Bäumen. Nach einigem Suchen finden wir in Umag einen rießigen Campingplatz mit über 2000 Pläzen und vielen Bungalows. Der Camp ist aber fast leer. In 1 Woche schließt der Camp - die Saison ist zu Ende. 

Auf dem Camp gibt es kleine Geschäfte

Das Steak sieht besser aus als es schmeckt.

Mittwoch: Wir rollern ins 30 km entfernte Motovun, um dort Trüffel zu essen und zu kaufen. Das Bergdorf ist bekannt durch seine Trüffel. Miro, der Besitzer kommt gerade von einer Tüffeltour mit Gästen zurück, die jetzt essen dürfen. Deshalb ist kein Platz mehr für uns. Aber er läßt uns in seinem Shop einiges probieren und wir kaufen ein. 62 g Trüffel kosten 60 Euro. Wir nehmen noch Brotaufstriche und Öl mit. Er empfiehlt uns das Restaurant seiner Schwester, wo wir später hingehen. 

Risotto mit Trüffel -  sehr lecker

Nudeln mit Trüffel - sehr lecker

Morgens gibt es frische Brötchen

 

was man so alles sieht???

Es gibt 2 große Pools aber das Wassser ist kälter als im Meer. 

Samstag: Abreise und eine schreckliche Heimfahrt. Für 150 km brauchen wir 6 Stunden! Wann lernen wir endlich, nicht mehr am Wochenende zu fahren. 

In St. Jacob in der Nähe des Wörthersees haben wir am Gasthaus Rosegger Roseggerstr/Schulstr. mit SP übernachtet und ein sehr gutes Wiener Schnitzel gegessen, das uns sogar ans Womo gebracht wurde, weil es mir so schlecht ging und Thomas es bestellt hatte zum abholen. Ruhetag ist Montag und Dienstag.

Fazit: Ein erlebnisreicher Urlaub auch wenn es mir gesundheitlich nicht so ganz gut ging. Wir haben uns gut erholt und Thomas hatte seinen Spaß. Slowenien, wir kommen wieder und hoffen auf besseres Wetter, damit wir mehr vom Land sehen können. Und das Meer von Kroatien ist überall schön, da kommen wir bestimmt auch mal wieder hin zum baden.